»DER-100-FRAGEN-AN-DIE-DDR-AUTOMAT«
In der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße | Stiftung Ettersberg entsteht »DER-100-FRAGEN-AN-DIE-DDR-AUTOMAT«. Dafür stellen Jugendliche in Projektwerkstätten eigene Fragen über die DDR und recherchieren mit Historiker*innen die Antworten. Ende 2027 nimmt »DER-100-FRAGEN-AN-DIE-DDR-AUTOMAT« seine Arbeit auf. Mit Animationen, Infografiken, Expert*innen-Videos und vielen anderen Formaten beantwortet er die 100 Fragen der Jugendlichen.
»DER-100-FRAGEN-AN-DIE-DDR-AUTOMAT« soll ein vielstimmiges Vermittlungswerkzeug sein. Die Erarbeitung übernehmen Teilnehmer*innen, die zwischen 15 und 27 Jahren alt sind und unterschiedliche Bildungs-, Förder-, und Freizeiteinrichtungen besuchen. Die Jugendlichen werden in alle Arbeitsschritte der Entwicklung und Umsetzung aktiv einbezogen.
In Projektwerkstätten befüllen die jugendlichen Teilnehmer*innen die Webseite »DER-100-FRAGEN-AN-DIE-DDR-AUTOMAT«. Nach der Besichtigung der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße entwickeln die Jugendlichen partizipativ eigene Fragen über die DDR und recherchieren unter pädagogischer Anleitung und mit Historiker*innen die Antworten. Für die digitale Beantwortung der Frage gibt es auf der fertigen Homepage Hörspiele, Web Dokus, Stop-Motion-Filmen, Schaubilder, Infografiken, Expert*innen-Videos oder Text-Bild-Seiten.
Die Fragen und Antworten werden in spielerischer Form aufgegriffen und digital für alle interessierten Nutzer*innen niedrigschwellig zugänglich gemacht. Im Prozess sollen die Jugendlichen zur kritischen Auseinandersetzung, Bewertung und Reflexion von tradierten Meinungen und Stereotypen sowie zur selbstständigen Urteilsbildung befähigt werden.
Im Dezember 2027 wird die fertige Webseite »DER-100-FRAGEN-AN-DIE-DDR-AUTOMAT« zusammen mit allen Projektbeteiligten gelauncht. Auf einer Medienstation im Eingangsbereich der Andreasstraße ist das Projekt für alle Besucher*innen sichtbar. Ein eigener Instagram Account begleitet die Entstehung der nachhaltig nutzbaren Webseite.

Ich war sehr neugierig auf das Projekt und habe für mich gemerkt, dass mich Geschichte sehr interessiert. Ich würde gern noch einmal mit dem Experten sprechen, weil es so interessant war, aber da reicht wohl ein Nachmittag nicht aus. Für den Automaten wünsche ich mir, dass er für Alt und Jung gut erklären kann.


