Brandenburg

Kunst und Kultur

Kulturangebot

Cottbus History Hub

Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.
Aktuelle Förderrunde

Cottbus History Hub vereint fünf Institutionen im Cottbuser Raum, die mit verschiedenen inhaltlichen und kreativen Angeboten (Theateraufführungen, einer Podcastreihe, einer Literaturwerkstatt und Jugend-Camps) ihre breit aufgestellten Erfahrungen und Kenntnisse zusammenführen, um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit DDR-Geschichte und deren Auswirkungen bis heute partizipativ und selbstwirksam auseinanderzusetzen. Jugendliche können sich in diesem Rahmen mit für unser Zusammenleben relevanten Themen auseinandersetzen, in der gemeinsamen Arbeit demokratische Grundsätze erleben und einüben, sowie ihre Erfahrungen weitergeben und mit der Cottbuser Öffentlichkeit und darüber hinaus teilen. 

Das dreijährige Projekt „Cottbus History Hub“ beleuchtet anhand von drei Schwerpunktthemen („Recht & Unrecht“, „Gewaltige Mächte“ und „Meinungsmache“) die Mechanismen der Machtausübung in einer Diktatur wie der DDR und setzt sie in Kontrast mit den Rechten und den Möglichkeiten des Einzelnen in einer freiheitlichen Demokratie. Den Projektauftakt bilden in jedem Jahr politisch-historische Workshops im Menschenrechtszentrum Cottbus. Auf diese Angebote folgen im ersten Projektjahr Einführungen in die kreativen Methoden. Anschließend können sich die Teilnehmenden entscheiden, in welchem Modul sie weiterarbeiten möchten. Das Jugendkulturzentrum GLADHOUSE bietet eine Literaturwerkstatt an, das TheaterWerk Romy Fröhlich wird mit Jugendlichen Theateraufführungen erarbeiten, die Caritas mit ihrem Projekt youngcaritas wird Teamer*innen ausbilden und Jugend-Camps organisieren und das Menschenrechtszentrum Cottbus wird eine Podcastreihe ins Leben rufen. Als weiterer Projektpartner stehen die Städtischen Sammlungen Cottbus allen Beteiligten beratend zur Seite. 

Neben Aufführungen und Veranstaltungen während der gesamten Projektlaufzeit stellen die Teilnehmenden in einer gemeinsamen Veranstaltung jährlich die Ergebnisse ihrer Arbeit bei Cottbus History Hub einer breiten Öffentlichkeit vor. Im Abschlussjahr wird es neben der Präsentation auch eine Vernetzungstagung mit Vertreter*innen aus anderen Projekten geben, um gemeinsam die Erfolge und Herausforderungen der letzten drei Jahre zu rekapitulieren und in die Zukunft zu schauen.
 

© Bundesstiftung Aufarbeitung, Günter Bersch, Bersch-038-A070-2017