Thüringen

Kunst und Kultur

Kulturangebot

1984 - eine Diktatur

Szenisch-Theatrale Auseinandersetzung von Jugendlichen für Jugendliche

Schotte e.V.
Aktuelle Förderrunde

Im Rahmen dieses Projekts erarbeitet eine Gruppe von Jugendlichen eine Inszenierung von George Orwells Klassiker "1984". Die Gruppe setzt sich inhaltlich und szenisch mit den Mechanismen von Überwachung, Macht und totalitärer Herrschaft auseinander. Die im Inszenierungsprozess entwickelten Ergebnisse werden anschließend nach dem Prinzip „von Jugendlichen für Jugendliche“ in verschiedenen theatralen und multimedialen Darstellungsformen für Schulklassen und Jugendgruppen präsentiert. Die Präsentationen werden zudem von einem ergänzenden Workshopprogramm flankiert.

Projekt Social Media

George Orwells 1984 schildert das Leben von Winston Smith in einem totalitären Überwachungsstaat, in dem Sprache, Geschichte und Gedanken systematisch kontrolliert werden. Der allgegenwärtige „Große Bruder“ und die allmächtige Partei unterdrücken jede Form von Individualität und Wahrheit. Winstons Versuch, sich innerlich und äußerlich zu widersetzen, endet in der vollständigen Unterwerfung unter das Regime.

Seit seinem Erscheinen im Jahr 1949 gilt 1984 als eines der einflussreichsten Werke des 20. Jahrhunderts und als zentrale Warnung vor totalitären Systemen. Begriffe wie „Big Brother“, „Neusprech“ oder „Doppeldenk“ sind fest in den politischen und gesellschaftlichen Sprachgebrauch eingegangen. Das Werk wird bis heute weltweit gelesen, diskutiert und in Zeiten technischer Überwachung immer wieder neu interpretiert.

Die Vorstellungen von 1984 werden zudem von einem ergänzenden Workshopprogramm in Zusammenarbeit mit der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße flankiert.

Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.

Aus "1984" von George Orwell
© Bundesstiftung Aufarbeitung, Klaus Mehner, Bild 89_0923_POL_Mauer_07